Das „Willkommen“-Schild in Topkapı, das für diejenigen errichtet wurde, die durch die riesige Lücke in den Stadtmauern aus der zweiten Hälfte der 1950er Jahre von Cevizlibağ aus über die Millet-Straße in die Stadt gelangten… Der bescheidene Kreis, der in jenen Jahren das Zentrum Istanbuls markierte, umfasste Suriçi-Beyoğlu, und zu den Nachbarn dieses Kreises gehörten Beşiktaş, Şişli, Zeytinburnu, Bakırköy, Taşlıtarla und Eyüb…
Früher sagten die Bewohner der Dörfer am Bosporus, wenn sie in Richtung Eminönü wollten: „Wir gehen hinunter zur Brücke.“ Die Einwohner von Kadıköy sagten: „Wir gehen nach Istanbul.“ Denn vor einem halben Jahrhundert und noch früher bestand das Zentrum Istanbuls ausschließlich aus Suriçi…

So sehr, dass die an Suriçi angrenzenden Gebiete während der osmanischen Zeit in drei Teile unterteilt waren. Diese Einteilung wurde damals als „Bilâd-ı Selâse“ bezeichnet. Also „Drei Orte“… Diese waren Pera (Beyoğlu), Eyüp und Üsküdar. Da Kadıköy damals noch sehr klein war, wurde es mit Üsküdar gleichgesetzt und erhielt nicht einmal einen eigenen Namen. Der Name, der Suriçi selbst gegeben wurde, ist hingegen viel interessanter: „Nefs-i İstanbul“ oder „Nefs-i Stanbul“ … Also das Innere, das Herz von Istanbul …
Das Schild wurde im Namen des „Vereins zur Verschönerung der Stadt“ angebracht. Das heißt, es handelte sich um eine Initiative der Stadtverwaltung…
Früher sagten die Bewohner der Dörfer am Bosporus, wenn sie in Richtung Eminönü wollten: „Wir gehen hinunter zur Brücke.“ Die Einwohner von Kadıköy sagten hingegen: „Wir gehen nach Istanbul hinüber.“ Denn vor einem halben Jahrhundert und noch früher bestand das Zentrum Istanbuls ausschließlich aus Suriçi…
So sehr, dass die an Suriçi angrenzenden Gebiete während der osmanischen Zeit in drei Teile unterteilt waren. Diese Einteilung wurde damals als „Bilâd-ı Selâse“ bezeichnet. Also „Drei Orte“… Diese waren Pera (Beyoğlu), Eyüp und Üsküdar. Da Kadıköy damals noch sehr klein war, wurde es mit Üsküdar gleichgesetzt und erhielt nicht einmal einen eigenen Namen. Küstenorte wie Bakırköy (Makrohori), Yeşilköy (Ayastefanos), Pendik, Kartal, Sarıyer und Beykoz galten hingegen als Vororte. Der Name, den man dem Suriçi selbst gab, ist noch viel interessanter: „Nefs-i İstanbul“ oder „Nefs-i Stanbul“ … Also das Innere, das Herz von Istanbul …
Viele Stadtteile, die heute den Status eines Stadtbezirks haben, verfügten damals nicht über ein Bevölkerungspotenzial im vierstelligen, sondern lediglich im zweistelligen Bereich.