İSTİKLAL-VIERTEL: Vor dem Unabhängigkeitskrieg lebten hier Griechen und Türken zusammen. Doch im Zuge des Bevölkerungsaustausches im Jahr 1923 verließen die Griechen den Ort und an ihrer Stelle wurden unsere Landsleute aus Bulgarien und Jugoslawien in und um Thessaloniki in den von den Griechen frei gewordenen Orten angesiedelt. 120 Häuser, die den historischen Charakter des Viertels widerspiegeln, wurden vom Denkmalamt registriert und geschützt. Diese Gebäude sind zwei oder drei Stockwerke hoch und aus Holz und Lehm gebaut. Die Holztüren haben Türklopfer und öffnen sich nach einer breiten Halle zum Innenhof. Im Obergeschoss der Halle sind die Hauptteile des Hauses, nämlich die Unterkünfte, untergebracht. Die Dachböden sind der Seidenraupenzucht vorbehalten. Aus diesem Grund werden die Dachgeschosse höher als üblich gehalten und mit Oberlichtern belichtet. In diesen als Insektenfarmen bekannten Dachböden wurden jahrelang sowohl von den Griechen als auch von den später hierher kommenden Türken Seidenraupen gezüchtet.

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