Dendil, ein ehemaliges armenisches Dorf, war in der Vergangenheit eine Siedlung mit einer bedeutenden armenischen Bevölkerung. Im „Verzeichnis der armenischen Kulturgüter in Sivas“ der Hrant-Dink-Stiftung ist das Gebäude in Dendil als „Surp Asdvadzadzin“ (Սուրբ Աստվածածին) verzeichnet. Die türkische Übersetzung lautet sinngemäß „Heilige Mutter Gottes / Heilige Gottesgebärerin“.

Im Verzeichnis ist dieses Bauwerk unter der Nummer 095 aufgeführt. Nachdem das Grundstück der Surp-Asdvadzadzin-Kirche in Dendil in Privatbesitz übergegangen war, wurde auf den Überresten der Kirche unter Verwendung ihrer Steine ein Haus errichtet. Bei der Untersuchung der umliegenden Häuser zeigt sich, dass die Steine der Kirche als wiederverwertetes Baumaterial für deren Errichtung verwendet wurden.

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